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Geboren 1928 in Hamburg begann sein Leben zunächst ganz normal mit der Schulzeit und einer Lehre als Industriekaufmann. 1949 trat er dem Weltbürgertum bei
(Registriernummer 3850). Er sah nur noch die Menschheit als Ganzes, der Nationalsozialismus hatte ihm die Augen geöffnet. Dies war auch prägend für seine Glaubensausrichtung und seine allgemeine Weltanschauung. Sicherlich war auch
diese Erfahrung mit entscheidend, und nicht nur reiner Abenteuerdrang, dass Robert, kurz nachdem er seine heutige Frau Berta kennen lernte, 1951 nach Canada ausreiste. Für einen, den vor allen Dingen die nördlichen Wälder Canadas
reizten, gab es wenig Arbeitsmöglichkeiten in dieser Region. Es scheint mir naheliegend zu sein, dass ein Mensch wie Robert, der sein ganzes Leben so naturnah verbrachte und so bewusst mit seinem Körper umging, auch den Weg zu
philosophischen Fragen der Natur, des Kosmos und zu Gott fand. Einen Extrakt aus diesen Erfahrungen schrieb er nun nieder. Robert regt den Leser zum eigenen (Nach-)Denken an und entwickelt seine Vorstellungen vom Sinn des Lebens.
Ich kann diese Gedanken nur allzu gut nachempfinden und konnte befruchtende Ideen daraus saugen. So schreib er unter anderem: Vergleichen wir diese geistige Kraft einmal mit unserem elektrischen Strom, dann sind wir die Glühlampe, die je nach ihrer eigenen Wattzahl heller oder dunkler leuchtet. Dabei ist uns die Möglichkeit gegeben, eine stärkere Glühbirne einzuschrauben, wodurch wir heller leuchten. Dass sich mit diesem helleren Leuchten für den Menschen ein höheres Glücksempfinden verbindet, versteht sich von selbst. Nur durch kräftigeres Leuchten gelingt es uns, mehr Strom, sprich göttliche Kraft, durch unseren Körper fließen zu lassen. Und diese Kraft, die uns so durchfließt, ist gleichbedeutend mit Glücksempfinden. Diese Kraft steht so wie der elektrische Strom in
unbegrenzter Menge zur Verfügung. Es kommt also nur darauf an, ihn in höherem Maße nutzen zu lernen.
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