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Jede Patientenverwaltung enthält eine Seite mit Stammdaten und manchmal auch die Möglichkeiten, Bilder hinzuzufügen. So auch proSanus. Das Besondere ergibt sich erst bei den Behandlungen.
Die Struktur der Datenbank und die Bedienung des Programms sieht
vor, dass der Patient über allem anderem thront. Dieser hat von Zeit zu Zeit eine Krankheit oder etwas anderes, was sein Wohlbefinden beeinträchtig und nicht unbedingt mit dem harten Wort “Krankheit” belegt werden
sollte, und der deshalb eine homöopathische Behandlung wünscht. Diese „Krankheit” verfolgt ihn unter Umständen sein ganzes Leben. Es kann sinnvoll sein, die zahlreichen damit in Verbindung stehenden Behandlungen
thematisch zu strukturieren. Als übergeordneter Begriff wird Erstbefund verwendet. Das kann eine einmalige akute Sache wie eine Brustprellung sein, eine sich jährlich wiederholende Krankheit wie Grippe oder eine kontinuierliche Konstitutionsbehandlung. Eine Behandlung wird nun wiederum einem Erstbefund, dem Grund der Behandlung nämlich, unterstellt. Diese Struktur erlaubt zu einem späteren Zeitpunkt eine bessere Auswertung der Behandlungserfolge. Dieses ist zwar bisher nur eine Option der Software, würde aber grundsätzlich als Erweiterung möglich sein, wenn die gesammelten Daten von vornherein strukturiert genug sind. Diese Struktur von Patient über Erstbefund zur Behandlung wie im Bild dargestellt ermöglicht einerseits eine sehr detaillierte Erfassung der Daten, erlaubt aber dem Benutzer andererseits auch eine ganz schlanke Struktur. Es genügt nämlich, für den Patienten nur einen einzigen Erstbefund anzulegen, der z.B. den Titel Konstitution, Allgemein oder Global erhält, und keine weiteren Informationen beinhalten muss. Wer nur eine Mittelsuche möchte, kann auch eine einzige Behandlung wählen und muss diese nicht immer neu anlegen. Dies ist aber selbst dem Laien nicht zu empfehlen, da dadurch das nachfolgende Merkmal der Patientenverwaltung verloren geht.
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