Nymphensittiche

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Unsere Nymphensittiche sind drollige Gesellen.


Seit April 2008 wohnen zwei Nymphensittiche bei uns: eine Henne namens Galatea und ein werdender Hahn namens Ganymed. Elara kam im Alter von 2 Jahren zu uns und war durch das Leben in der Züchterfamilie bereits sehr zutraulich handzahm. Ganymed wurde Anfang 2008 geboren und ist in den ersten Monaten noch sehr verspielt und neugierig, so wie es junge Tiere eben sind. Durch die Bemühungen des Züchters ist auch Ganymed bereits handzahm zu uns gekommen und hat sich im Laufe der ersten Wochen von Galatea abgeschaut, wie man sich kraulen lässt.

Nymphensittich Galatea

Galatea klettert auch gern. Mit dem Schnabel wird Maß genommen, bevor ein Schritt gewagt wird, und mit der Zunge wird geprüft, ob auch alles in Ordnung ist.

Nymphensittiche picken und knabbern oft mit Schnabel und Zunge am Menschen und an Dingen. Das hat oftmals die Bedeutung des Prüfens. Beim Menschen ist es auch ein Zeichen der Zuneigung. Selbst wenn unseren Nymphis mal etwas nicht behagt und sie auf uns einfauchen und zuhacken, fühlt sich der ganze ‘Angriff’ nur wie ein Kitzeln an. Sie sind absolut nicht bösartig. Natürlich muss man ihre Sprache verstehen und ihre Wünsche respektieren.

Download 'Nymphensittich Balance'
Download 'Nymphensittich knabbern'

Nymphensittiche sind hervorragende Balance-Künstler (hier demonstriert Ganymed sein Können)

Nymphensittiche knabbern zu gern an Zweigen (hier sehen wir, wie nach einer kurzen Prüfung mit der Zunge das Knabbergut fallengelassen wird)

Nymphensittich Galatea

Galatea lässt sich gern und oft kraulen. Dabei wendet sie ihren Kopf, damit sie überall etwas abgekommt. Besonders gern mag sie es unterm Schnabel und an den Flecken.

Nymphensittich Ganymed

Nymphensittiche sind erstklassige Kletterer und fressen in der Körperlage. Sie lieben dünne Zweige ebenso wie dicke Äste und plane Flächen.

Galatea kam mit 107 g zu uns, Ganymed wog im Alter von 3 Monaten ganze 87 g, 6 Wochen später aber schon 102 g.

Als Heim bieten wir unseren Lieblingen einen rollbaren Montana Mini San Diego. Einige Naturhölzer und eine kleine selbstgebaute Sitzfläche oben im Käfig bieten den Vögeln abwechslungsreiches Sitzen, Knabbern und Turnen. Der freie Luftbereich ist im Käfig noch groß genug, dass beide gleichzeitig mit ausgebreiteten Flügeln flattern können.

Wenn die Nymphis Ausgang erhalten, setzen wir eine Holzplatte mit einem Ast in die Käfigöffnung, die als willkommene Start- und Landebahn, aber auch als Aussichtsplattform, benutzt wird. Meistens halten sie sich aber oben auf dem Käfig auf. Dann gleitet schon mal der Schwanz über die Kante links und der Körper senkt sich. Das heißt Achtung, gleich kommt ein Pup (deshalb die Zeitung unten auf dem Teppich).

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