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Ausgehend von einem völlig gesunden Menschen müssen wir Abweichungen von diesem Zustand in zwei Kategorien unterteilen: Zum einen gibt es Störungen, bei denen die Selbstheilungsmechanismen
des Menschen eine Rückführung in den gesunden Zustand ermöglichen, und zum anderen gibt es Störungen, die nur durch einen externen Eingriff beseitigt werden können, z.B. chirurgische Eingriffe nach einem Unfall oder auch ein
irreparabler Organschaden. In den meisten Fällen, die zur zweiten Gruppe gehören, ist allerdings eine Vorgeschichte vorhanden, innerhalb deren Verlaufes die Intensität der Störung hätte vermieden werden können, wenn rechtzeitig
durch das Selbstheilungssystem des Menschen eine Rückführung in den gesunden Zustand erfolgt wäre. Der Mensch wurde so erschaffen, dass er möglichst lange beschwerdefrei leben kann. Dazu wurde er mit einem Selbstreparaturprogramm
ausgestattet wie wir es beispielsweise vereinfacht auch bei der CD kennen. Dieser wird nämlich neben der eigentlich Information (Musik, Daten, Bilder) auch noch ein Fehlerkorrekturcode hinzugefügt, der durch ein
Fehlerkorrekturprogramm ausgewertet wird. Das Ganze ergibt dann das Fehlerkorrektursystem, bei Menschen also das sogenannte Selbstheilungssystem. Die Homöopathie möchte nun genau an dieser Stelle ansetzen.
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